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«Box by Box»: Wissen erkunden und Lücken entdecken

Autor: Völkerkundemuseum UZH

Die Datenvisualisierung zu unserer Sammlung ist online

Weil (fehlende) Namen von Akteur:innen in «Box by Box» zentral sind, ist die Datenvisualisierung auch Teil der aktuellen Ausstellung «Neubenennen – Menschen, Dinge, Orte». Foto: Marc Latzel, 2026.

Bis 2028 wollen wir unsere Sammlungsdatenbank online zugänglich machen. Ein erster Meilenstein ist erreicht: Die interaktive Visualisierung  «Box by Box» bietet bereits jetzt Einblick in unsere 61'889 Objekte umfassende Sammlung.

Noch sind keine einzelnen Artefakte sichtbar; die Sammlung wird schematisch mit gestapelten Lagerkisten dargestellt – eine Kiste steht für ein Objekt. Vier Filter verändern die Ansicht: «Kontinent», «Eingangsdatum», «Provenienzstand» und «Akteur:innen». Die Visualisierung stellt dar, was wir über die Objekte in der Sammlung wissen – und was nicht, welche Namen in unseren Archiven auftauchen – und welche fehlen.

«Box by Box» zeigt Muster in unserer Museumsdokumentation auf. Die Datenvisualisierung macht Lücken sichtbar und wie koloniale Sammlungen wesentliche Personen und Narrative unerwähnt liessen.

Reaktionen zu «Box by Box» interessieren uns: Kommentare, Fragen, Kritik oder Hinweise auf Fehler nehmen wir gern unter collections@vmz.uzh.ch entgegen. 

Die Sammlung des Museums, nach Kontinenten geordnet. Screenshot aus der Datenvisualisierung musethno-collections.ch.

«Box by Box» entstand im Rahmen eines Forschungsprojekts, dessen Ziel erhöhte Transparenz bezüglich unserer Sammlung ist.

Projektteam am Museum:
Marina Berazategui (Projektleitung)
Joris Burla
Melissa Caflisch
Maylawi Herbas
Alice Hertzog
Amir Mommartz
Andrea Staub
Rebekka Sutter
Daniela Zurbrügg

Design: Melanie Imfeld

Programmierung: Lucid

Unterstützt vom Bundesamt für Kultur

 

 

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